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	<description>der chriz auf’m crosser</description>
	<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 11:19:02 +0000</pubDate>
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		<title>4. Lauf Stevens Crosscup Bremen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 11:16:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schon zum zweiten Mal in dieser Saison ging es für mich und meine Teamkollegen nach Bremen in den Pellens Park. Diesmal zu einem Lauf des Stevens-Cups. Nach meinem 13. Platz in Kiel wollte ich nun ein paar mehr Punkte für die Gesamtwertung einfahren. Zwischenzeitlich lag ich gut in der Gruppe um Platz 7, aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon zum zweiten Mal in dieser Saison ging es für mich und meine Teamkollegen nach Bremen in den Pellens Park. Diesmal zu einem Lauf des Stevens-Cups. Nach meinem 13. Platz in Kiel wollte ich nun ein paar mehr Punkte für die Gesamtwertung einfahren. Zwischenzeitlich lag ich gut in der Gruppe um Platz 7, aber die knüppelharte Wiese schüttelte mir die Kraft aus den Beinen und ich musste Raoul und Thomas ziehen lassen. Die Zielleine überquerte ich auf Platz 9 und konnte somit 7 Punkte ergattern.<br />
Für unser Team war es anscheinend ein guter Tag: Dirk konnte sich gegen Tobias Deprie durchsetzen und gewann wie schon im Vorjahr das Männerrennen!</p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/12/bremen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-664" title="bremen_1" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/12/bremen_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> <em>Foto: Thomas Richter</em></p>
<p><span id="more-662"></span></p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/12/bremen_2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-665" title="bremen_2" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/12/bremen_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> <em>Foto: Thomas Richter</em></p>
<p>Den Start zum Rennen habe ich wieder einmal gründlich versaut, denn ich kam nicht richtig in mein Pedal hinein. Ab der ersten Kurve lief es dann besser. Irgendwie bügelte ich neben der Ideallinie durch das tiefe Laub und konnte ein paar Plätze gutmachen. Auch auf dem ersten Wiesenstück überholte ich weitere Fahrer. Danach hatte ich meine Position gefunden. Gemeinsam mit Raouls Rothe und Thomas Zühlke gingen wir auf die Verfolgung der anderen Fahrer. Zwischendurch konnten Thomas und Raoul sich etwas von mir ansetzen, aber ich schaffte noch einmal den Sprung nach vorne zu Thomas. Gemeinsam ging es weiter und die Lücke zu Raoul wurde kleiner. Den entscheiden Sprung nach vorne schaffte dann aber nur Thomas. Ich war die letzten 3 Runden alleine unterwegs, hatte die Beiden aber immer in Sichtweite. In der letzten runde wurde die Lücke dann endlich wieder kleiner, aber es reichte leider nicht mehr und ich belegte den 9. Platz.<br />
Zwischenzeitlich sah ich, dass mein Teamkollege Dirk gemeinsam mit Tobias Deprie an der Spitze lag. Sollte es etwa eine Wiederholung vom letzten Jahr geben? Dort hatte Dirk bereits das Cup-Rennen im Pellens Park für sich entscheiden können. Erst im Ziel erfuhr ich dann, dass Dirk es auch in diesem Jahr wieder geschafft hatte. Herzlichen Glückwunsch! Das bringt ihn in der Gesamtwertung ein ganzes Stück nach vorne.<br />
Ich selbst liege mit 11 Punkten in der Gesamtwertung auf dem 17. Rang, das ist noch stark verbesserungs- würdig&#8230;</p>
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		<title>Querfeldein am Fernsehturm</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:11:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner zweiten Heimat Kiel stand das ‚3. Querfeldeinrennen am Fernsehturm’ im Viehburger Gehölz an. Gleichzeitig der dritte Lauf um den Stevens Cyclocrosscup 2011/ 2012. Klar, dass ich da hin musste, auch wenn ich eine Woche vorher noch mit Fieber im Bett lag und meine Teilnahme in weite Ferne gerückt war. Ein kurzer Test im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner zweiten Heimat Kiel stand das ‚3. Querfeldeinrennen am Fernsehturm’ im Viehburger Gehölz an. Gleichzeitig der dritte Lauf um den Stevens Cyclocrosscup 2011/ 2012. Klar, dass ich da hin musste, auch wenn ich eine Woche vorher noch mit Fieber im Bett lag und meine Teilnahme in weite Ferne gerückt war. Ein kurzer Test im Wald am Samstag zeigte mir aber, dass die Krankheit besiegt war. Pulswerte und Atmung passten, die Beinchen fühlten sich allerdings etwas träge an. Das sollte auch im Rennen so bleiben. Schon kurz nach dem Start merkte ich, dass ich nicht an die Leistung von Horn oder Norderstedt herankommen kann, da hat mir die Erkältung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem wurde natürlich das Rennen zu ende gefahren, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden sein kann. Platz 13 bringt zwar ein paar Punkte für die Gesamtwertung, aber da waren ein paar Fahrer vor mir, die ich in dieser Saison schon deutlich hinter mir gelassen habe. Warten wir ab, was am nächsten Wochenende passiert.</p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/11/kiel_xx.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-657" title="kiel_xx" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/11/kiel_xx-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a> <em>Foto: Moritz Breske</em></p>
<p><span id="more-655"></span></p>
<p>Ein Grund dafür, dass ich unbedingt in Kiel starten musste sind die zahlreichen Fans und Bekannten aus meiner Studentenzeit in Kiel. Verwandte, Freunde und Trainingskollegen waren eigentlich überall im Wald verteilt und feuerten mich an. Was für ein Gefühl! Danke Euch, Ihr ward super!<br />
Nachdem ich den zweiten Lauf um den Stevens Cyclocrosscup in Neumünster nur als Fahnenschwenker besuchen konnte fehlten mir ein paar wichtige Punkte für die Gesamtwertung und ich durfte mich ungewohnt weit hinten in der Startaufstellung einreihen. Als es dann endlich losging, wurde mein Vorwärtsdrang in der ersten Kurve auch schon wieder eingebremst. Wenn knapp 30 Fahrer gleichzeitig in die Kurve wollen, dann passiert meistens was und so war es dann auch. Irgendwie war Tim Rieckmann im Getümmel zu Fall gekommen, somit hatten sich natürlich vorne ein paar Fahrer absetzen können. Ich kam eigentlich noch recht gut vorbei und ging auf die Verfolgung. Weitere Fahrer schlossen von hinten zu mir auf und konnten mich in dem von mir ungeliebten flachen, schnellen Teil der Runde auch gleich überholen. Im Windschatten versuchte ich den Anschluss zu halten, was mir nur schwerlich gelang. Die Beinchen waren immer noch sehr müde vom gerade besiegten Fieber.  So kam es, dass ich innerhalb der ersten Runde von Platz 9 auf den 15. Rang zurückfiel. Sehr schnell konnte ich die führenden Fahrer nicht mehr sehen und konzentrierte mich auf die direkten Gegner. Zunächst konnte ich den Anschluss an Gregor Hoops, Michael Lutschewitz und Stefan Henk halten, aber ich hatte immer etwas Abstand zu den dreien. Besonders im technischen Teil der Runde konnte ich immer wieder ein paar Meter dichter ran fahren, auf dem langen ‚Drückerstück’ nach Start/ Ziel wurde der Abstand dann wieder größer. Gegen Mitte des Rennens war der Abstand dann schon auf 30 Sekunden angestiegen. Irgendwann fiel dann aber Stefan Lange zurück und ich konnte mich einen Platz weiter nach vorne arbeiten.<br />
Ungefähr zur gleichen Zeit tauchte vor mir mein Teamkollege Carsten auf. Er hatte im Laufe des Rennens einen Reifendefekt erlitten und musste eine halbe Runde zu Fuß um den Kurs laufen, um dann ein Hinterrad zu erbetteln.<br />
Dafür konnten wir dann zusammen das Rennen fortsetzen und ergänzten uns dabei super. Auf den Flachstücken spannte sich Carsten vor mich und vom technischen Teil bis zur Zieldurchfahrt machte ich dann das Tempo. Gemeinsam konnten wir auf diese Weise schneller vorankommen. Carsten konnte dadurch wieder ein paar seinen Konkurrenten überholen und ich kam immer dichter an die vor mir Platzierten heran. Überholen konnte ich aber leider keinen meiner direkten Konkurrenten. Also musste ich mich mit dem 13. Platz zufrieden geben.</p>
<p>Besser lief es für meine weiteren Teamkollegen Dirk und Michael. Dirk fuhr das ganze Rennen in der Gruppe um Platz 4, musste aber in der letzten Runde zwei Fahrer ‚vorbeilassen’ und beendete das Rennen an Position 6. Michael schüttelte im Laufe des Rennens seine Mitstreiter ab und wurde guter 11. Carsten wurde nach seinem Defekt und der Aufholjagd an Position 24 gewertet.<br />
Bei den Frauen waren Telse und Rebecca am Start. Telse wurde nach 40 Minuten Rennzeit 7. Rebecca musste das Rennen leider vorzeitig mit Belastungsasthma beenden.</p>
<p>Meine nächsten Rennen werde ich am kommenden Wochenende in Bremen bestreiten. Am Samstag geht es um den 4. Lauf zum Stevens Cyclocrosscup und am Sonntag dann um den Nordmeister- und Landesmeistertitel. Hoffentlich habe ich mich bis dahin wieder von meiner Erkältung erholt.</p>
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		<title>Déjà-vu in Parchim</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie kam mir das alles bekannt vor als ich am letzten Wochenende beim 52. Parchimer Querfeldeinrennen an den Start ging. Ein kleines Starterfeld mit den üblichen Verdächtigen und die beliebte Achterbahn gaben mir die Hoffnung auf einen Podiumsplatz, dennoch wurde ich nach unglaublichen 16 Rennrunden wie im letzten Jahr ‚nur’ vierter. Sogar zwei der drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie kam mir das alles bekannt vor als ich am letzten Wochenende beim 52. Parchimer Querfeldeinrennen an den Start ging. Ein kleines Starterfeld mit den üblichen Verdächtigen und die beliebte Achterbahn gaben mir die Hoffnung auf einen Podiumsplatz, dennoch wurde ich nach unglaublichen 16 Rennrunden wie im letzten Jahr ‚nur’ vierter. Sogar zwei der drei Fahrer vor mir waren die gleichen wie in 2010. Thomas Zühlke und André Zamponi mussten sich in diesem Jahr allerdings mit dem zweiten und dritten Platz zufrieden geben, denn der blutjunge HRG-Fahrer Sebastian Beyer war noch etwas schneller als wir ‚alten Männer’ unterwegs.<br />
<a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/parchim1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-649" title="parchim1" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/parchim1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><span id="more-642"></span></p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/parchim2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-650" title="parchim2" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/parchim2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Dabei hatte es zunächst ganz anders ausgesehen. Etwa 12 Fahrer fanden sich zu dem wohl traditionsreichsten Rennen hier im Norden zusammen. Eigentlich zu wenig, wenn man sieht, wie hartnäckig die Macher aus Parchim seit nunmehr 52 Jahren dieses Rennen durchführen.<br />
Nach einem guten Start aus der ersten Reihe ging ich als dritter Fahrer in die ‚Achterbahn’. Vor mir fuhren die schon erwähnten André Zamponi und Thomas Zühlke, hinter mir dann der spätere Sieger des Rennens. Dahinter hatte sich schon eine kleine Lücke zu den nachfolgenden Fahrern gebildet. Gemeinsam fuhren wir vier die ersten zwei Runden auf dem sehr anspruchsvollen Kurs. Dann drängte Sebastian nach vorne und ich musste am langen Anstieg abreißen lassen. Thomas und André hielten den Anschluss noch ein paar Runden aufrecht.<br />
Für mich wurde es nun recht einsam. Hinter mir war keine Gefahr auszumachen und vor mir wurde die Lücke zu André immer größer. Nach gut der Hälfte des Rennen konnte ich ihn nicht mehr vor mir sehen. Durch die Kürze der Runde hatten wir volle 16 Runden zu fahren und in jeder Runde ging es nicht nur durch die Achterbahn sondern auch noch diesen wirklich langen Anstieg hinauf. Hier hatte ich dann auch die größten Probleme und schaute mich immer wieder um, ob nicht doch noch ein Fahrer hinter mir auftauchte. Aber irgendwann war es dann auch vorbei und ich konnte mich über den 4. Rang freuen. Und irgendwie kam mir das alles so bekannt vor…</p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/parchim3.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-651" title="parchim3" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/parchim3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Chriz hebt ab. 1. Lauf Stevens Crosscup Norderstedt</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 11:58:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat auch der Stevens-Crosscup begonnen. Klar, dass ich dort nicht fehlen durfte. Nach einer Stunde Vollgas rollte ich als 15. über die Ziellinie. Nachdem ich fast das ganze Rennen in der Gruppe um Platz 12 unterwegs war verließen mich zwei Runden vor Schluss die Kräfte  und ich musste meine Mitstreiter ziehen lassen.
 Foto: Rebecca Sadowsky

 Foto: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat auch der Stevens-Crosscup begonnen. Klar, dass ich dort nicht fehlen durfte. Nach einer Stunde Vollgas rollte ich als 15. über die Ziellinie. Nachdem ich fast das ganze Rennen in der Gruppe um Platz 12 unterwegs war verließen mich zwei Runden vor Schluss die Kräfte  und ich musste meine Mitstreiter ziehen lassen.</p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/flieger.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-635" title="flieger" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/flieger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> <em>Foto: Rebecca Sadowsky</em></p>
<p><span id="more-634"></span></p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/norder1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-636" title="norder1" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/norder1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> <em>Foto: Rebecca Sadowsky</em></p>
<p>Den sehr schönen Kurs gibt es erst seit letztem Jahr, aber schon jetzt ist er einer meiner Lieblinge. Schnelle Passagen wechseln sich ab mit technischen Stücken, dazwischen gibt es immer mal wieder Wurzeln oder Sand. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.<br />
Die Startaufstellung war allerdings für kaum einen der Starter appetitlich. Die Würfel scheinen gezinkt gewesen zu sein: Alle Fahrer des Hauptsponsors standen vorne, obwohl kaum einer etwas mit dem Ausgang der Gesamtwertung vom letzten Jahr zu tun hatte. Dahinter dann alle blauen Schlümpfe und der Rest durfte sich gnädigerweise anschließen. Dass die ‚guten’ Fahrer vorne standen war ja noch irgendwie zu verstehen, trotzdem ließ die Aufstellung ganz klar an Transparenz vermissen, fadenscheinige Erklärungsversuche eingeschlossen.<br />
Also lieber schnell den Startschuss abgeben und die Meute loslassen. Ich kam ganz gut weg und konnte mich ungefähr an Position 10 durch die erste Engstelle fädeln. Vor mir waren natürlich alle S-Männer und ein bunter Mix aus allen anderen Fahrern. Die interne Schmodder-Teamwertung führte ich zu dem Zeitpunkt an. Dirk, Thorben und Carsten fuhren aber nur knapp hinter mir.  Im Laufe der ersten Runde schlängelten sich ein paar der schnelleren Fahrer an mir vorbei und versuchten sich nach vorne abzusetzen.<br />
Die erste größere Lücke entstand Mitte der ersten Runde auf einem mit Wurzeln durchsetzten Weg. André Zamponi erwischte eine der Wurzeln sehr unglücklich und vollzog einen filmreifen aber leider auch schmerzhaften Sturz, nachdem er das Rennen leider aufgeben musste. Durch diese kurze Verwirrung bildeten sich 3 kleine Gruppen. Vorne eine Gruppe aus den S-Männchen. Dahinter eine gemischte Gruppe mit Barry Hayes, Tim Rieckmann, Jan Büchmann und weiteren Fahrern. Ich befand mich zusammen mit meinen Teamkollegen Dirk und Thorben sowie Sebastian Sattler in der letzten Gruppe. Die Führung wechselte ständig und jeder trug dazu bei, den Abstand nach vorne möglichst klein zu halten. Irgendwann waren die anderen Fahrer aber doch außer Sichtweite. In den technischen Abschnitten fühlte ich mich am stärksten, dafür waren die Geraden nicht ganz mein Geschmack. Trotzdem lief es deutlich besser als im letzten Jahr. Damals fand ich den Kurs nicht ganz so schön, was aber auch an mangelnder Fitness lag. <br />
Gegen Mitte des Rennens gab es ein paar Veränderungen in unserer Gruppe. Thorben fiel nach hinten aus der Gruppe heraus. Im weiteren Rennverlauf hatte er auch noch einen Sturz, der ihn einige Zeit kostete. Etwas später stand Jan-David Manntz am Streckenrand und versuchte seine Kette wieder an die richtige Position zu bringen. Danach konnte er über mehrere Runden wieder an Dirk, Sebastian und mich heranfahren. Zwischendrin versuchten wir drei natürlich das Tempo hoch zu halten. Jeder zeigte sich vorne und jeder versuchte auch mal sein Glück in der Flucht. Es half jedoch alles nichts. Die Gruppe blieb zusammen und Jan-David robbte immer näher an uns heran. Ein paar Runden fuhren wir dann zu viert um den Kurs. Dabei merkte ich, dass langsam meine Kräfte nachließen. Nach einem technischen Stück, versuchte ich Dirk eine Attacke zu ermöglichen. Er führte die Gruppe an und ich hatte an zweiter Position einen Fahrfehler gemacht, durch den er ein paar Meter Vorsprung hatte. Zunächst sah es ganz gut aus, aber nach einer knappen halben Runde hatten Sebastian und Jan-David wieder zu ihm aufgeschlossen. Ich fuhr nun mit gut 10 Meter Abstand dahinter. Diese Lücke bekam ich im Laufe der letzten zwei Runden nicht mehr zugefahren. Nach und nach entfernten sich die drei nach vorne. Da hinter mir kein Fahrer mehr zu sehen war, konnte ich relativ entspannt in die letzte Runde gehen und mir den 15. Platz sichern.<br />
Dirk musste sich leider ebenfalls unseren zwei Mitstreitern geschlagen geben und landete direkt vor mir auf Platz 14. Thorben wurde nach seinem Sturz als 20. gewertet und Carsten wurde 21.<br />
Bei den Frauen wurde Telse 5. und Stefanie belegte den 13. Platz.</p>
<p>Für mich geht es nun erstmal in den Urlaub. Natürlich wird der Crosser mitgenommen und auch ein wenig trainiert. Das nächste Rennen werde ich dann am 23.10. in Parchim fahren.</p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/da_crew.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-637" title="da_crew" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/da_crew-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> <em>Foto: Rebecca Sadowsky</em></p>
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		<title>19. Platz Deutschlandcup Bremen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 12:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch für mich hat nun die Crosssaison angefangen. Beim zweiten Lauf zum Deutschlandcup in Bremen konnte ich dann auch gleich mal mit den ‚großen’ Jungs spielen und sehen, wie es  in dieser Saison so läuft. Nach über einer Stunde Rennzeit landete ich auf dem 19. Platz und freute mich nicht nur über zwei Punkte für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch für mich hat nun die Crosssaison angefangen. Beim zweiten Lauf zum Deutschlandcup in Bremen konnte ich dann auch gleich mal mit den ‚großen’ Jungs spielen und sehen, wie es  in dieser Saison so läuft. Nach über einer Stunde Rennzeit landete ich auf dem 19. Platz und freute mich nicht nur über zwei Punkte für die Gesamtwertung, sondern auch über ein wenig Preisgeld.<br />
Mein Teamkollege Dirk landete direkt vor mir auf dem 18. Platz. </p>
<p> <a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/chriz_bremen.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-631" title="chriz_bremen" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2011/10/chriz_bremen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> <em>Foto: Rebecca Sadowsky</em></p>
<p><span id="more-624"></span></p>
<p>Beim Start kam ich nicht recht in die Pedale und reihte mich einfach irgendwo im Feld ein. Die folgende Weisenabfahrt wurde genutzt, um innen an ein paar Konkurrenten vorbei zu ziehen. Kurz danach war es dann mit dem Vorwärtsdrang aber auch schon wieder vorbei. In den ‚Sandkuhlen’ musste einer der Kollegen vor mir vom Rad und der Rest wurde dadurch ausgebremst. Bei meinem Versuch einfach dran vorbei zufahren rutschte mir allerdings das Vorderrad weg und ich lag erstmal auf der Erde. Dabei holte ich leider auch noch Tim Rieckmann mit vom Rad. Sorry! Wir berappelten uns schnell und fuhren in etwa an 14./15. Position weiter. Die lange Treppe war die nächste Hürde, die es zu bezwingen galt. Hier habe ich immer etwas Probleme, denn irgendwie sind meine Beinchen nicht zum Laufen gemacht oder sie sind zu kurz. Jedenfalls zogen hier ein paar Fahrer an mir vorbei. Die ein oder andere sandige Kurve erwischte ich ebenfalls nicht richtig und schlitterte in der Anfangsphase ein wenig planlos durch die Gegend. Trotzdem konnte ich mich für meine Verhältnisse recht weit vorne im Feld aufhalten. Gemeinsam mit meinem Teamkollegen Dirk, Barry Hayes (Specialized) and Martin Deprie (Nannook) fuhr ich eine Weile um den Kurs. Bis zur Rennmitte waren wir mehr oder weniger zusammen unterwegs. Barry konnte sich etwas nach vorne absetzen, während Dirk mit einem leichten Zwicken in der Wade zurück fiel. Martin fiel ebenfalls etwas zurück, er hatte wohl ein technisches Problem. Ich versuchte daraufhin das Tempo zu erhöhen, um weiter nach vorne zu kommen. Zunächst gelang es mir auch ganz gut, bis dann zwei Runden vor Schluss meine Kräfte nachließen. Dirk und Martin waren auf einmal wieder da und zogen auf dem sehr harten und holperigen Wiesenstück an mir vorbei. Ich konnte nicht folgen und dachte zwischenzeitlich, ich hätte irgendwo die Handbremse vergessen zu lösen.<br />
Ich wollte einfach nur noch das Rennen zu Ende fahren und dachte nicht daran, die beiden noch einmal wieder zu sehen. Doch dann hatte Martin erneut Pech. Er fuhr sich in der letzten Rennrunde einen Defekt am Hinterrad ein und musste das Rennen leider aufgeben. Somit wurde ich nach 10 Runden als 19. gewertet, direkt hinter meinem Teamkollegen Dirk.</p>
<p>Nächstes Wochenende geht es für mich nach Norderstedt zum ersten Lauf des Stevens-Cyclocross-Cups. Dort wird auch der Großteil meines Teams mit am Start stehen.</p>
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		<title>Es geht wieder los: Die Crosssaison kommt!</title>
		<link>http://www.chrizcross.de/2011/09/es-geht-wieder-los-die-crosssaison-kommt/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 13:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mir eine lange Sommerpause (sowohl sportlich als auch hier auf der Seite) gegönnt habe, bin ich nun wieder so richtig heiß auf die kommende Crosssaison.
Gleich nach meinem Sommerurlaub ging es mit den Trainingseinheiten für die ‚beste Zeit des Jahres’ los. So hoffe ich, dass ich bereits bei den ersten Rennen eine gute Leistung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mir eine lange Sommerpause (sowohl sportlich als auch hier auf der Seite) gegönnt habe, bin ich nun wieder so richtig heiß auf die kommende Crosssaison.<br />
Gleich nach meinem Sommerurlaub ging es mit den Trainingseinheiten für die ‚beste Zeit des Jahres’ los. So hoffe ich, dass ich bereits bei den ersten Rennen eine gute Leistung abliefern kann. Der <a href="http://www.chrizcross.de/termine/" target="_blank">KALENDER</a> ist wieder prall gefüllt mit Rennterminen für den Stevenscup und Deutschlandcup. Des Weiteren plane ich die Teilnahme bei der Jütland-Fünen-Meisterschaft in Dänemark. Den Weser-Ems-Cup werde ich spontan in den Rennplan aufnehmen, je nach Lust und Laune.</p>
<p>Auch in diesem Jahr werde ich wieder für das Team ‚Schmodder-Querfeldein’ starten und im grünen Strampelanzug durch den Wald surfen. Das Herrenteam startet in der gleichen Besetzung wie im letzten Jahr. Neu für diese Saison: Es wird ebenfalls ein Schmodder Damenteam geben! Telse, Steffi, Rebecca und Manja werden den Wald noch grüner machen, als er ohnehin schon ist. Dabei werden die Mädels von ‚redvil’ unterstützt. Alle Infos, Termine, Fahrerportraits und jede Menge Neuigkeiten gibt es auf der Teamseite zu finden. Einfach reinklicken und geniessen! <a href="http://www.team-schmodder.de/" target="_blank">http://www.team-schmodder.de/</a></p>
<p>Materialmäßig wird es keine größeren Veränderungen geben. Lediglich neue Bremsen und Verschleissteile haben den Weg an meine Crosser gefunden. Ein paar Sätze neue Reifen von Tufo sorgen für den richtigen Grip.</p>
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		<title>Unser Teambericht vom 24h-Rennen</title>
		<link>http://www.chrizcross.de/2011/06/unser-teambericht-vom-24h-rennen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 07:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf unserer Teamseite ist jetzt der Bericht über unser 24h-Rennen nachzulesen. Klickt Euch doch mal rein!
http://www.team-schmodder.de/news/freud-und-leid-die-alte-geschichte
Wenn ich endlich mal die Zeit finde, werde ich auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unserer Teamseite ist jetzt der Bericht über unser 24h-Rennen nachzulesen. Klickt Euch doch mal rein!<br />
<a href="http://www.team-schmodder.de/news/freud-und-leid-die-alte-geschichte">http://www.team-schmodder.de/news/freud-und-leid-die-alte-geschichte</a><br />
Wenn ich endlich mal die Zeit finde, werde ich auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben.</p>
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		<title>7 Runden Hölle&#8230;</title>
		<link>http://www.chrizcross.de/2011/04/7-runden-holle/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So ungefähr fühlte sich das Mountainbikerennen in Bad Doberan für mich an.  Mit mittelmäßiger Form, einem Reifendefekt und einem schmerzhaften Sturz lief es für mich alles Andere als optimal. Nach 35km rettete ich mich auf den 5. Platz. Anschließend stand dann erstmal die Erstversorgung einer Platzwunde an meinem Knie an.

Der im Vergleich zum Vorjahr fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ungefähr fühlte sich das Mountainbikerennen in Bad Doberan für mich an.  Mit mittelmäßiger Form, einem Reifendefekt und einem schmerzhaften Sturz lief es für mich alles Andere als optimal. Nach 35km rettete ich mich auf den 5. Platz. Anschließend stand dann erstmal die Erstversorgung einer Platzwunde an meinem Knie an.<br />
<span id="more-603"></span></p>
<p>Der im Vergleich zum Vorjahr fast Identische Kurs ließ sich auch in diesem Jahr durchweg gut befahren, jedoch hatten Forstfahrzeuge die Wege in einigen Bereichen stark umgegraben. Die größte ‚Schwierigkeit war ein leicht abfallender feuchter, lehmiger Trail, welcher im Verlauf des Rennens immer seifiger wurde und nicht nur mich zu Boden zwang.<br />
Der Start lief für mich gut und ich konnte mich an Position zwei ins Gelände schieben. Der Knabe vor mir hatte scheinbar gut gefrühstückt und schlug gleich ein Tempo an, welches bei mir akute Schnappatmung verursachte. Trotzdem versuchte ich an ihm dranzubleiben, denn ich hoffte, dass er dieses Tempo nicht lange durchhalten würde. Nach 400m konnte sich ein weiterer Fahrer vor mich setzen, weitere 400m später ging bei mir die rote Lampe an und ich musste abreißen lassen. Nun kamen nach und nach weitere Fahrer an mir vorbei und ich fiel im Laufe der runde bis auf Rang 6 zurück. Nur sehr langsam erholte ich mich von dem viel zu schnellen Start. Zum Anfang der zweiten Runde fuhren dann Joachim Stelter und Robert Karrasch an mir vorbei. Mir ging es immer noch nicht wieder gut, aber ich versuchte mich an die beiden ranzuhängen. Knapp 200m später war aber auch dieser Versuch vorbei, denn mittlerweile war nicht nur bei mir die Luft raus sondern auch mein Vorderreifen fast platt. In diesem Moment hätte ich einfach anhalten und aufgeben sollen. Es war nicht mein Tag und er würde es auch nicht mehr werden…<br />
Mit einer Tube Pannenspray und etwas Druckluft bekam ich das Vorderrad wieder flott und konnte weiterfahren. Der Puls war wieder in einem normalen Bereich und auch die Beinchen fühlten sich frischer an. Zwischenzeitlich waren natürlich weitere Fahrer an mir vorbei gefahren und ich befand mich auf dem letzten Platz der Lizenzfahrer. Doch zu allem Überfluss wurde ich nun auch noch von den beiden Führenden in der Hobbyklasse eingeholt. Hier konnte ich mich ranhängen und die nächsten 1,5 Runden mitfahren. Dabei konnten wir den vorletzten der Lizenzfahrer, meinen Crossteamkollegen Erik Grohnwaldt ein- und überholen, somit war ich zumindest nicht mehr Letzter. Am letzten Anstieg der dritten Runde setzte ich dann zur Flucht nach vorne an. Ich war gut erholt und konnte mein eigenes Tempo fahren. Es wurden zunächst zwei einsame Runden in denen ich nur hier und da mal einen Hobbyfahrer überrunden konnte. Zwei Runden vor Schluss tauchte dann aber doch noch der Lizenzfahrer Christian Manzke vor mir auf und ich konnte mich noch einmal motivieren. Meter für Meter kam ich näher an ihn heran. Zur Mitte der vorletzten Runde setzte ich mich vor ihn und fuhr den nächsten Anstieg mit Vollgas. Danach hatte ich einen kleinen Vorsprung den ich im Laufe der Runde noch weiter ausbauen konnte.<br />
Aber dann passierte es: In dem lehmigen Trail erwischte ich die falsche Spur, mein Vorderrad rutschte zur Seite Weg und ich stürzte auf den Waldboden. Die Folge waren dreckige Klamotten und eine Platzwunde direkt auf der Kniescheibe. Ich überlegte kurz, ob ich weiterfahren oder aufgeben sollte, entschied mich dann aber für weiterfahren, denn die Wunde blutete nicht besonders stark und es war nur noch eine Runde zu fahren. Irgendwie überstand ich die letzte Runde und fuhr als 5. in der Lizenzklasse über die Ziellinie. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden, denn ich bin kein ‚schlaues’ Rennen gefahren und habe viele Fehler gemacht. Der Sturz wäre mit etwas Vorsicht vermeidbar gewesen und auch mein Verhalten während der Startphase war viel zu optimistisch. Die Platzwunde wird mich ca. 2 Wochen zurückwerfen, denn bei jeder Bewegung des Knies wird die Haut gedehnt und die Wunde belastet.</p>
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		<title>Finale Stevens-Crosscup, Buchholz</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 10:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war’s. Die Crosssaison 2010/2011 ist für mich beendet. Als letztes Rennen hatte ich mir das Finale des Stevens-Crosscups in Buchholz ausgeguckt. Vor dem letzten Lauf lag ich in der Männer-Gesamtwertung auf dem 3. Rang, drei Konkurrenten hatten allerdings noch die Chance sich vor mich zu schieben. Für mich war es jedoch schwer meine gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war’s. Die Crosssaison 2010/2011 ist für mich beendet. Als letztes Rennen hatte ich mir das Finale des Stevens-Crosscups in Buchholz ausgeguckt. Vor dem letzten Lauf lag ich in der Männer-Gesamtwertung auf dem 3. Rang, drei Konkurrenten hatten allerdings noch die Chance sich vor mich zu schieben. Für mich war es jedoch schwer meine gute Form von Mitte Dezember bis in den Januar zu halten. So belegte ich im Buchholzer Stadtwald im letzten Rennen nur den 11. Platz hinter vielen Fahrern, die ich in dieser Saison schon deutlich distanziert hatte. In der Gesamtwertung reichte es trotzdem zu einem super 4. Platz hinter Heinrich Berger (HRV/Stevens) meinem Teamkollegen Dirk Petscheleit und Stefan Danowski (TrengaDe).</p>
<p> </p>
<p><span id="more-598"></span></p>
<p>Der Tag hätte eigentlich ganz gut werden können, aber zunächst sah es nicht danach aus. Erst wurde unser Auto auf dem Parkplatz von einem Wohnmobil beschädigt, dann vergaß René mich bei der Startaufstellung und während des Rennens fand ich auch nicht den richtigen Rhythmus. Im technischen Teil des Kurses kam ich noch ganz gut zurecht, fuhr aber dort auch nicht schneller als die anderen Fahrer. Der flachere, schnelle Teil lag mir hingegen gar nicht. Zunächst konnte ich mich noch zwei Runden mit Raoul Rothe (HRV) und André Zamponi (TrengaDe) messen, aber nach dem Abriss von Andrés Schaltwerk und einem granatenmäßigen Antritt von Raoul war ich allein im Wald unterwegs. Daran änderte sich bis zur vorletzten Runde leider nichts. Ich eierte recht planlos durch den Wald und fragte mich die ganze Zeit, wo denn wohl meine Form geblieben ist. Im Wald fand ich sie jedenfalls nicht, muss ich wohl noch mal zuhause suchen. Der einzige Fahrer, den ich noch mal näher zu Gesicht bekam war Stefan Danowski als er mich in seiner letzten Runde überrundete. Da war ich sogar ganz froh drüber, denn so musste ich eine Runde weniger fahren. Das Rennen beendete ich auf dem 11. Platz und ich wusste, dass ich in der Gesamtwertung den 3. Platz verloren hatte. Um in der Gesamtwertung auf dem Treppchen zu landen hätte ich mindestens einen Platz vor ‚Dano’ ins Ziel kommen müssen. Über so eine ‚Majestätsbeleidigung’ habe ich natürlich noch nicht mal im Traum nachgedacht. <img src='http://www.chrizcross.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Anschluss an das Rennen fand dann noch ein gemütlicher ‚Sit-In’ in der angrenzenden Sporthalle statt. Ein sehr würdiger Abschluss für eine gelungene Veranstaltung und eine tolle Querfeldeinsaison. Die nicht ganz kleine Fahrradfirma aus HH mit dem großen ‚S’ hatte nicht nur an Preise für die Rennfahrer gedacht, sondern auch noch eine feine Tombola organisiert. Auf den Hauptpreis war ich schon ein wenig scharf, aber letztendlich hat genau der Richtige das MTB gewonnen. So eine Freude habe ich selten in Kinderaugen gesehen.</p>
<p>Für mich steht nun erstmal Erholung auf dem Programm und dann geht es mit GA-Training auf der Straße weiter. Endlich nicht mehr halb kotzend mit dem Crosser durch die Gegend braten, sondern einfach die Natur genießen und den Aktionsradius auf dem Rad wieder vergrößern.</p>
<p>Wie es meinen Teamkollegen vom ‚Team Schmodder-Querfeldein’ ergangen ist könnt Ihr auf unserer <a href="http://www.team-schmodder.de/news/finallauf-stevens-cross-cup">Teamseite</a>  nachlesen.</p>
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		<title>5. Platz in Kaltenkirchen</title>
		<link>http://www.chrizcross.de/2010/12/5-platz-in-kaltenkirchen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 13:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 7. Lauf zum Stevens-Crosscup lief für mich fast perfekt. Der leicht verkürzte und durch zwei Schikanen ergänzte Kurs, war dank des Tauwetters fast komplett Eis- und Schneefrei. Nach einem super Start  lag ich an Gesamtrang 7 und hechelte der Spitzengruppe hinterher. Nach ein paar Runden war ich dann gemeinsam mit meinen Teamkollegen Dirk und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 7. Lauf zum Stevens-Crosscup lief für mich fast perfekt. Der leicht verkürzte und durch zwei Schikanen ergänzte Kurs, war dank des Tauwetters fast komplett Eis- und Schneefrei. Nach einem super Start  lag ich an Gesamtrang 7 und hechelte der Spitzengruppe hinterher. Nach ein paar Runden war ich dann gemeinsam mit meinen Teamkollegen Dirk und Michael unterwegs. Im Schlepptau hatten wir noch Jan David Manntz (Zehlendorfer Eichhörnchen). Nachdem Michael kurz vor Schluss abreißen lassen musste, setzte Dirk sich leicht nach vorne ab. Ich kontrollierte bis zur letzten Runde das ‚Eichhörnchen’ und parierte zumindest einen Angriff. Kurz vor Schluss konnte Jan-David mich dann aber überholen und ein paar Meter Vorsprung ins Ziel retten. Somit landete ich auf Rang 5 in der Männerwertung.<br />
In der Stevenscup-Gesamtwertung liege ich nun an Position 7.</p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2010/12/kaki2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-592" title="kaki2" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2010/12/kaki2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> <em>Foto Rebecca Sadowsky<br />
</em><br />
<span id="more-591"></span></p>
<p><a href="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2010/12/kaki1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-593" title="kaki1" src="http://www.chrizcross.de/wp-content/uploads/2010/12/kaki1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><em>Foto Rebecca Sadowsky</em></p>
<p>Eigentlich war ich vor dem Rennen nicht sonderlich motiviert und bekam die Beinchen einfach nicht in Schwung. Trotzdem kam ich am Start gut weg und flog auf der Startgeraden an ein paar Konkurrenten vorbei. Die erste Kurve passierte ich als 7. Vor mir waren mit Jan Büchmann (Nannook), Tim Rieckmann (HRG) und Tobias Deprie( Stevens/ HRV) drei U23 Fahrer und mit Michael Lutschewitz (Schmodder Querfeldein), Jens Schwedler und Heinrich Berger (beide Stevens/ HRV) drei Männerfahrer unterwegs. Eine halbe Runde konnte ich ganz gut mithalten und mir die Linienwahl von Jens anschauen. Danach wurde die Lücke dann langsam größer. Ein paar Meter hinter mir kämpfte Martin Deprie (Nannook). Nach dem ersten Renndrittel fiel dann mein Teamkollege Michael von vorne etwas zurück sodass wir zusammen weiterfahren konnten. Wir wechselten uns schön ab, kamen aber nicht weiter an die Spitze heran. Hinter uns hatte sich ebenfalls eine kleine Gruppe gebildet. Dort fuhr mein zweiter Teamkollegen Dirk zusammen mit Jan David Manntz und Martin Deprie. Dirk und Jan-David schafften zur Rennmitte den Anschluss an Michael und mich. Martin fuhr etwas dahinter. Nun waren wir also drei Schmodder-Fahrer in unserer Gruppe und konnten etwas taktieren. Jeder von uns versuchte sich nach vorne abzusetzen, aber keinem gelang es so richtig. Ich arbeitete sehr viel, da ich als erster durch die technischen Abschnitte und über die Wurzeln fahren wollte. Dort hatte ich auch einen leichten Vorteil und konnte mich in der ersten Hälfte der Runde immer etwas absetzen. Auf dem zweiten, schnelleren Teil des Kurses rollte der Rest der Gruppe aber immer wieder an mich heran. Irgendwann kurz vor Rennende war bei Michael dann die Luft raus und er fiel langsam zurück. Dirk ging nun in die Führung der Gruppe und zog die Geschwindigkeit leicht an. Ganz langsam setzte er sich ein paar Meter von Jan-David und mir ab. Ich nahm gleichzeitig ein wenig Geschwindigkeit raus und versuchte dadurch Dirk eine Flucht zu ermöglichen. Eingangs der letzten Runde versuchte Jan David dann an mir vorbei zu fahren. Diese Attacke konnte ich abwehren. Leider war dadurch der Vorsprung von Dirk wieder weg. Also setzte ich mich ganz nach vorne und versuchte selber noch einmal wegzufahren. Nach dem nächsten Trail fuhr wiederum Dirk vorbei. Ich folgte und Jan-David war ebenfalls an uns dran. Dirk setzt sich wieder leicht nach vorne ab. Nach der Überfahrt über den ‚Wall’ setzte sich dann Jan-David vor mich. Zunächst konnte ich sein Hinterrad halten, doch bis zu den Hürden hatte er sich bereits einen kleinen Vorsprung auf mich erarbeitet. Im Ziel war dann Dirk vor Jan-David und mir. Damit hat Dirk sich den dritten Platz in der Männerwertung erkämpft!<br />
Eigentlich kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn Dirk und Jan-David sind normalerweise deutlich stärker als ich. Trotzdem wäre ich gerne als erster aus unserer Gruppe über den Zielstrich gefahren, ging es doch um den 3. Platz in der Männerwertung.<br />
Michael erreichte das Ziel als 7. Meine weiteren Teamkollegen in diesem Rennen waren Thorben und Carsten. Bei Thorben lief es nicht richtig rund, er beendete das Rennen auf Platz 11. Carsten kam besser zurecht: Der Kurs war anscheinend genau sein Ding. Er konnte sich deutlich von den Fahrern absetzen mit denen er sich sonst duelliert und freute sich über den 12. Platz.<br />
Für unsere Mädels lief es sehr unterschiedlich. Steffi musste leider krank auf einen Start verzichten. Telse wurde in ihrem Rennen nur 6. und war sehr unzufrieden. ‚Kopf hoch, das nächste Rennen wird wieder besser!’ Dafür holte Daniela mal wieder die Kohlen aus dem Feuer. Sie gewann souverän das Frauen-Hobbyrennen gegen drei weitere Konkurrentinnen. Herzlichen Glückwunsch!</p>
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